Regeneration durch die Lasertherapie

 

Die High-Power-Lasertherapie mit OptonPro bietet ein sehr breites Therapiespektrum: hochwirksame Schmerztherapie mit lokaler Wirksamkeit direkt am Schmerzort und mit systematischer Schmerzhemmung. Neben der analgetischen Wirkung erzielt die Biostimulation eine rasche Regeneration des Gewebes.

Einsatzgebiete sind vor allem muskuloskelettale Erkrankungen, Tendopathien, Neuralgien und Hauterkrankungen.

 

 

Methode

 

Laserstrahlung entsteht durch Anregung und Verstärkung von Licht (LIGHTAMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION) in speziellen Resonatoren.

Die durch Einfarbigkeit (Monochromasie), hohe Intensität (infolge geringer Divergenz, großer zeitlicher und räumlicher Kohärenz) und gute optische Fokussierbarkeit gekennzeichneten Strahlen werden vielfach technisch genutzt.

 

 

Reflektorische Effekte

 

Mit Laserlicht aktivierte segmentale Reflexe lösen neben der Schmerzhemmung auch eine muskuläre Entspannung aus. Hierzu sind starke thermische Reize erforderlich.

 

 

Regenerative Effekte

 

Die beschriebene Beschleunigung von Heilungsprozessen wirkt sich vor allem in einer Aktivierung der Fibroblasten aus. Hervorzuheben ist die nicht thermische Natur der Aktivierung, es sind daher nur geringe Energiemengen des Laserlichtes erforderlich. Die Abschwächung des Laserlichtes im Gewebe bestimmt je nach Lokalisation der Läsion die erforderliche Laserleistung, so dass im Falle tiefer gelegener Strukturen, wie Sehnen oder Gelenkkapseln hohe Oberflächendosen erforderlich werden können.

 

 

 

Stosswellentherapie

 

 

Die radiale Stoßwellen-Therapie (RSWT) ist eine Methode der Behandlung oberflächlicher orthopädischer Störungen, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Inzwischen kann auf eine große Zahl an Erfahrungen und Studienberichten von Anwendern zurückgegriffen werden, welche die Wirksamkeit belegen.

 

Aus der ursprünglichen Anwendung von fokussierten Stoßwellen mit extrem kurzer Dauer und sehr hohen Spitzendrücken – Einsatz des ersten Lithotripters zur Zertrümmerung von Nierensteinen (fokussierte Stoßwelle), mit der feste Körper im Körperinneren erreicht und gezielt zerstört werden konnten, ohne gleichzeitig dem darüber liegenden Gewebe Schaden zuzufügen (1980)  – hat sich eine alternative Methode zur Behandlung von oberflächlichen orthopädischen Problemen mit geringerem Aufwand und nahezu identischer Effizienz entwickelt.

 

Medizinische Wirkung

Die Ursachen für die beobachteten medizinischen Wirkungen sind zu großen Teilen noch hypothetisch bzw. nicht abschließend bewertet. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen versuchen ein besseres Verständnis für die Ursachen und Wirkungen der radialen Stoßwelle zu erarbeiten.

Es gibt im Wesentlichen zwei denkbare Wirkungsansätze: 
- die direkte Reaktion auf die mechanische Reizung
- die indirekte Stimulation mit der Auslösung zellulärer und biochemischer Prozesseaufgrund einer Triggerung eines reaktiven Systems.


Als direkte Wirkung kommen in Frage:

  •  Normalisierung des Muskeltonus über eine Stimulation der Muskelspindel und der Golgi-Apparate der Muskelsehne
  • Schmerzüberlagerung nach dem Gate-Control-Prinzip (Melzack und Wall) mit paralleler Endorphin-Ausschüttung durch Stimulation der Druck- und Tastrezeptoren der Haut
  • Anregung der Zellaktivität und Veränderung der Zellmembran-Permeabilität durch direkten mechanischen Stress in der Zellwand

Zelleigene Aufbauprozesse zur Verstärkung der mechanischen Struktur als Folge des mechanischen Stresses an der Grenze der Belastungsfähigkeit

 

Als indirekte Wirkungen werden diskutiert:

 

  • Vermehrter Stoffwechsel der Zelle durch Veränderung der Membrandurchlässigkeit, z.B. durch Öffnen der Glutamatkanäle
  • Ausschüttung von Substanz P, einem Neurotransmitter und Schmerzmediator, ins Gewebe mit folgender nervaler Gewöhnung und damit Absenkung der Schmerzschwelle
  • Freisetzung von AGF und VGF (Wachstumshormonen) mit entsprechender Zellreaktion
  • Erhöhte Zellaktivität durch Genexpression

 

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